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Ein Wanderweg für die ganze Familie

Staunen am Steilufer, Zurücklehnen und Ausruhen im behaglichen Schäfercafé

Nur ein paar Schritte sind es vom Waldparkplatz bis zu der steilen, 105 Stufen zählenden Natursteintreppe, die hinunter zum Schmalen Luzin führt. Fährmann Thomas Voigtländer zieht dort Tag für Tag seinen Kahn, eine der letzten handbetriebenen Drahtseilfähren Europas, über den See – ein Abenteuer, an dem die ganze Familie ihren Spaß hat. „Fährmann hol över!“, sobald dieser uralte Ruf ertönt, macht er sich auf den Weg. Und wenn Wanderer auf der gegenüberliegenden Seite von Bord gehen, sind sie mittendrin in einer verwunschenen Welt. Bäume ragen weit über das Wasser, Schafe weiden auf idyllischen Magerwiesen. An einem begehbaren Moor vorbei geht es durch Jahrhunderte alten Wald und über einen Hügelrücken mit einmaligen Ausblicken wieder hinunter ins Dörfchen Carwitz, um schließlich am Ufer entlang zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen. Alles in allem sind das gut zehn Kilometer, die ein routinierter Wanderer locker in zwei bis drei Stunden gehen könnte. Doch es gibt zu viele Orte, an denen es sich lohnt, Station zu machen. An den steilen Uferhängen des Sees zum Beispiel. Oder im Café und Hofladen der Schäferei Hullerbusch, wo leckere Lammsoljanka, duftender Kuchen und allerlei Köstliches aus der Region angeboten werden. Und auch am Hans-Fallada-Museum sollten Sie nicht vorübergehen, die ehemalige Büdnerei, die sich der Schriftsteller einst als Wohnsitz auserkor. Nach dem frechen Dachs Fridolin, einer seiner Kindergeschichten, ist der Wanderweg am Schmalen Luzin benannt. Das Wohnhaus samt Garten ist mittlerweile Museum und Veranstaltungsort.

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