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Gut ausgeschilderte Routen, schöne Orte zum Verweilen

Auf leisen Sohlen ins geschützte Reich von Rothirsch, Kranich und Fischadler

Auch wenn es nur ein, zwei Stündchen sind - in der frischen Luft zu spazieren, das tut gut. Und wenn man Lust auf mehr bekommt: In der Feldberger Seenlandschaft gibt es für jeden Anspruch die passende, gut ausgeschilderte Route.

Eine der schönsten, der Fridolinweg, bietet unterschiedlichste Ausblicke auf den Schmalen Luzin. Mit dem Kahn von Fährmann Thomas Voigtländer geht’s zunächst von Feldberg aus rüber zum Hullerbusch, dann zu Fuß am Kesselmoor vorbei, über einen Hügelrücken und immer am Ufer entlang wieder zurück. Wer möchte, der kann auch eine Tour durch die „Heiligen Hallen“, den ältesten Buchenwald Deutschlands, unternehmen. Mit Wipfelhöhen von mehr als 50 Metern und dem durch das Blätterdach einfallenden Sonnenlicht erinnerte er einst stark an eine gotische Kathedrale. Inzwischen haben die Baumriesen ihr Höchstalter erreicht, einige von ihnen sind umgestürzt und dürfen an Ort und Stelle liegen bleiben – auch das ein beeindruckender Anblick.

Einen Abstecher in den benachbarten Müritz-Nationalpark werden Naturliebhaber ebenfalls nie vergessen. Das von Sümpfen und Wasserstellen durchzogene Weltnaturerbegebiet „Serrahner Buchen“ ist Lebensraum für viele seltene Tier und Pflanzenarten. Hier sind Rothirsche und Rohrdommeln heimisch, See- und Fischadler haben in diesem Urwald ihre größte Brutdichte in Mitteleuropa.

Wer erst einmal angefangen hat, das vielfältige Wegenetz der Seenplatte zu erkunden, wird schnell feststellen, dass Ferien eigentlich immer ein bisschen länger sein könnten.

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Immer dem Dachs nach

Fridolin, der freche Dachs aus Hans Falladas Kinderbuch, gab dem Weg seinen Namen. Folgen Sie einfach den Schildern, auf denen das Mardertier abgebildet ist.

Wanderwege in der Feldberger Seenlandschaft

auf leisen Sohlen ins geschützte Reich

mappin

Hausseerundweg mit Reinhard Barby Höhenweg

Neben den zahlreichen Seen beherbergt die Seenlandschaft mindestens ebenso viele schöne Wanderrouten. Für einen ausgedehnten Nachmittagsspaziergang bietet sich der Rundweg um den Haussee an, der auch viele Feldberger in die Natur lockt.
Der Wanderweg um den Haussee zeigt eindrucksvoll und exemplarisch die Vielfalt der Seenlandschaft: Buchenwälder, eiszeitliche Endmoräne und vor allem immer wieder Wasser. Weitere Besonderheiten sind sicherlich die verschiedenen Hausseequellen, an...
mappin

Findlingsgarten Carwitz

Dass die Feldberger Seenlandschaft eiszeitlich geprägt ist, bemerkt man recht schnell. Kurz vor Carwitz, nahe der Grenze Mecklenburgs zu Brandenburg, sieht man jedoch etwas ganz besonders: Ein steinernes Mammut. Hier haben engagierte Bürger einen Kiestagebau verhindert, an dessen statt nun ein Findlingsgarten entstanden ist.
Südwestlich von Carwitz sollte einst ob der Sandmengen, die die letzte Eiszeit hierhergebracht hat, ein Kiestagebau entstehen. Die Sandergebiete am Ende der glazialen Serie sind dafür prädestiniert, es wäre nicht das erste in der Umgebung gewesen....
mappin

Paradiesgarten Lüttenhagen

Die Forstwirtschaft setzte Mitte des 19. Jahrhunderts neue Akzente, indem sie neue, hierzulande noch unbekannte Gehölze in heimischen Wäldern ansiedelte. Der erste Versuch, dieses in Mecklenburg zu tun, mündete im Lüttenhagener Paradiesgarten, der heutzutage wieder allen interessierten Besuchern offensteht.
Der Paradiesgarten in Lüttenhagen wurde 1881 als forstbotanischer Versuchsgarten eröffnet, um neuartige Gewächse, wie sie hierzulande nicht natürlich vorkommen auf ihre Eignung zu testen, als Nutzhölzer angebaut zu werden. Den Namen Paradiesgarten...